21 Jan

Ein Geschenk an Sie – Jubiläums-Seminar mit Wunschkind e.V.

Was, wenn es nicht klappt? Diese Frage beschäftigt viele Paare in der Kinderwunschzeit und ist häufig mit diversen Ängsten verbunden. Aus diesem Grund wird sie meist schnell wieder beiseite geschoben. Dabei ist es so hilfreich, Antworten darauf zu finden.

Kooperation mit Wunschkind e.V.

Wunschkind e.V. feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum und veranstaltet zwei Wochenend-Seminare zu dem Thema „Handlungsfähig bleiben – Zuversicht und Perspektiven in der Kinderwunschzeit“. Referentinnen dieser beiden Jubiläums-Seminare werden meine Kollegin Doris Wallraff und ich sein. Als Geschenk an Sie wird ein Großteil der Seminarkosten durch den Verein übernommen.

Termine der beiden Wochenend-Seminare

Hannover: 30.04. – 01.05.2016
Stephansstift – Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
tel 0511 – 5353311
email rezeption@zeb.stephansstift.de

oder

Nürnberg: 12.11. – 13.11.2016
Tagungshaus Caritas Pirckheimer Haus
Königstraße 64, 90402 Nürnberg
tel 0911 – 23460
email rezeption@cph-nuernberg.de

Zeiten

Samstag 10 bis 18 Uhr und Sonntag 9 bis 13 Uhr

Was erwartet Sie?

In dem Seminar trauen wir uns gemeinsam an die Frage heran, was sein wird, wenn es nicht klappen sollte. Paare, die sich konstruktiv mit dieser Möglichkeit auseinandersetzen und stimmige Antworten finden, erleben Entlastung in der Kinderwunschzeit und damit wieder mehr Lebensqualität – unabhängig davon, wo sie gerade stehen.

Paaren, die eine Kinderwunschbehandlung ausschließen oder inzwischen beendet haben, stellen sich ähnliche Fragen nun unmittelbar. Mehr lesen

13 Jan

Nun auch für unverheiratete Paare – Finanzielle Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen

Das Jahr beginnt mit einer guten Nachricht für unverheiratete Paare mit bisher unerfüllten Kinderwunsch: erstmals erhalten sie nun auch für reproduktionsmedizinische Behandlungen eine finanzielle Unterstützung durch das Bundesfamilienministerium. Voraussetzung dafür ist allerdings weiterhin, dass die Paare ihren Hauptwohnsitz in einem Bundesland haben, das sich finanziell mit einem eigenen Landesförderprogramm beteiligt. Derzeit bestehen Bund-Länder-Kooperationen mit Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin. Auch bei unverheirateten Paaren bleibt es Voraussetzung für Zahlungen vom Bund, dass sich das jeweilige Bundesland an der Förderung beteiligt. Als einziges Land fördert bislang Sachsen-Anhalt auch nicht verheiratete Paare.

“Der Kinderwunsch von Eltern darf nicht am Geld scheitern. Deshalb müssen wir Paare mit unerfülltem Kinderwunsch unterstützen”, sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sicherlich auch mit Blick auf den demografischen Wandel.

Sehr erfreulich ist, dass diese Änderungen zu einer weiteren Enttabuisierung der ungewollten Kinderlosigkeit beitragen sollen. Handlungsbedarf sieht Schwesig darüber hinaus auch bei einer frühzeitigen, besseren Information über Ursachen und Folgen von ungewollter Kinderlosigkeit sowie der Stärkung der begleitenden psychosozialen Kinderwunschberatung.  Um diesen Worten auch Taten folgen zu lassen, wird es für die Beanspruchung einer psychosozialen Kinderwunschberatung nun auch um die Kostenübernahme zumindest aber um die Förderung durch die Krankenkasse  gehen müssen.

Einzelheiten und Details über die Änderungen für unverheiratete Paare finden Sie hier :

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=222614.html

Und einen interessanten Hintergrundartikel zu der geänderten Richtlinie können Sie unter diesem Link lesen:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/reproduktionsmedizin-kinderwunschbehandlung-uebernahme-staat-unverheiratete