28 Jun

Paartherapie entlastet – Auch beim Thema Kinderwunsch

Wenn der unerfüllte Kinderwunsch den Alltag überschattet, dann können Menschen an ihre Grenzen geraten. Eine liebevolle Beziehung kann durch die Sehnsucht nach einem Kind auch aus dem Lot geraten. Manchmal ist es schwer, zwar gemeinsam unter der ungewollten Kinderlosigkeit zu leiden, aber ganz anders mit der Krise umzugehen. In der Regel trennen sich Paare nicht aufgrund des unerfüllten Kinderwunsches, doch ist das Thema eine schwere Belastungsprobe. In einer Paartherapie können eingefahrene Argumentationsketten hinterfragt werden, neue gemeinsame Wege im Umgang mit den Herausforderungen gefunden und Konflikte gelöst werden. Und dies ist in der Regel vielversprechend: Schätzungen gehen davon aus, dass 40 Prozent der Trennungen mit einer Paartherapie verhindert werden können.

Wichtigstes Kriterium für den Erfolg einer Paartherapie ist dabei: die Chemie zwischen dem Paar und dem Therapeuten muss stimmen. Aus diesem Grund biete ich Ihnen zum Kennenlernen ein kostenfreies Vorgespräch an. So können Sie herausfinden, ob wir zueinander passen.

Einen interessanten Einblick, was Sie bei einer Paartherapie erwartet, gibt eine Hörfunk-Sendung in SWR2. Hier der Link zum Download: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/paartherapien/-/id=660374/did=21400316/nid=660374/1y3rhw2/index.html

 

06 Jun

Mütter werden immer älter – Reproduktionsmediziner warnen

Nur noch 52,2% aller Frauen bekommen ihr erstes Baby vor ihrem 30. Geburtstag, im Jahr 2009 waren es dagegen noch 58,3%. Immer mehr Frauen verschieben die Erfüllung ihres Kinderwunsches in ihr viertes oder auch fünftes Lebensjahrzehnt in der Annahme, dass sie bis zu ihrem 40. Lebensjahr und noch weit darüber hinaus Zeit haben für die Familiengründung.

Unsere steigende Lebenserwartung verändert den Lebenszyklus, das “fruchtbare Fenster” aber verändert sich trotz aller medizinischen Fortschritte nicht. “Hier gibt es biologische Grenzen, die auch die moderne und erfolgreiche Kinderwunschmedizin nicht außer Kraft setzen kann”, so Dr. med. Ulrich Hilland, Vorsitzender des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren (BRZ). “Zu glauben und zu hoffen, dass man mit Social Freezing und anderen Maßnahmen die Zeitspanne für das Kinderkriegen wesentlich verlängern kann, ist ein oft folgenschwerer Irrtum. Auch wenn eine Frau mit 45 Jahren noch schwanger werden kann, liegt das Risiko, dass die Schwangerschaft in eine Fehlgeburt mündet, bei 70 % und darüber.”

2,4 Prozent aller Frauen sind bei der Geburt ihres ersten Kindes 40 Jahre oder älter. Dieser Prozentsatz bleibt seit vielen Jahren konstant. Das hat vor kurzem das Statistische Bundesamt bekanntgegeben.

Weitere Hintergründe zum Thema findet sich in der gemeinsamen Pressemitteilung des Berufsverbandes der Frauenärzte und des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren:                                           http://www.bvf.de/presse_info.php?r=2&m=0&s=0&artid=570 

Auch dieser Artikel informiert zum Thema:                                            https://www.morgenpost.de/web-wissen/article214483355/Frauen-verschieben-Kinderwunsch-immer-weiter-nach-hinten.html