29 Apr

Vertrauliche Geburt – Die sinnvolle Alternative zur Babyklappe

Frauen, die ihre Schwangerschaft geheim halten möchten und ihr Kind nicht behalten können wird zukünftig eine Entbindung unter Nutzung eines Pseudonyms und damit eine vertrauliche Geburt zugesichert. Dies regelt ein neues Bundesgesetz, das am 1. Mai in Kraft tritt. Nach der Geburt wird das Kind einer Pflegefamilie anvertraut und wenn möglich zur Adoption freigegeben. Die Identität der Mutter ist bis zum 16. Lebensjahr des Kindes geschützt. Dann hat das Kind das Recht, Auskunft über seine Herkunft zu erhalten.

Diese neue Rechtslage ist überfällig und begrüßenswert. Kindesaussetzungen können so erstmals auf legalem Weg verhindert werden. Schwangere Frauen in Notlagen werden weiterhin geschützt. Neu ist: endlich wird auch das Recht des Kindes auf Auskunft über seine Herkunft garantiert. Somit schafft die vertrauliche Geburt eine rechtssichere Alternative und dient dem Wohl der Mutter und dem Kind. Die spätere Akzeptanz einer Biografie, die ein großes Fragezeichen gleich zu Beginn des Lebens auslöst, ist sehr schwierig und hat dazu geführt, dass Babyklappen in die Kritik geraten sind. Das neue Gesetz zur vertraulichen Geburt soll Babyklappen zukünftig überflüssig machen.

23 Apr

Rechte der Wunschkinder im Blick behalten – Verein “Spenderkinder” kritisiert Embryonenspende

Der Verein “Spenderkinder” fordert die bayerischen Reproduktionsmediziner auf, die in dem “Netzwerk Embryonenspende” organisiert sind, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und Embryonenspenden nicht wie geplant anonym durchzuführen. Die Vernachlässigung der Rechte von Menschen, die durch anonyme Samenspende gezeugt wurden, dürften bei dem Thema Embryonenspende nicht wiederholt werden, so der Verein “Spenderkinder” in seiner Stellungnahme.

Auch ich frage mich, warum die Standards der gängigen offenen Adoptionspraxis bei der Embryonenspende nicht gelten sollen. Es ist inzwischen anerkannt: ein offener Umgang mit der besonderen Entstehungsgeschichte ermöglicht Wunschkindern eine vitale Entwicklung – dies gilt für Adoptivkinder, für Menschen, die durch Samenspende gezeugt wurden und wird auch zukünftig für Menschen bedeutsam sein, die durch eine Embryonenspende genetische und soziale Eltern haben werden.

Unter diesem Link finden Sie die fundierten Bedenken des Vereins “Spenderkinder” zu der geplanten anonymen Embryonenspende:

www.spenderkinder.de/news/page/2/

14 Apr

Seriöse Informationen – Kinderwunschbehandlung im Ausland

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat neue Informationen zusammengestellt für Paare, die eine Kinderwunschbehandlung im Ausland erwägen. Es gibt im Vorfeld vieles zu bedenken, diese Seite stellt zu folgenden Themenfeldern verlässliche Informationen zusammen :

  •  Auslandsbehandlungen und ihre medizinischen Risiken
  • Gesetzliche Bestimmungen im Überblick
  • Ethisch-rechtliche Aspekte
  • Tragfähige Entscheidungsfindung durch professionelle Kinderwunschberatung im Vorfeld
  • Die Eizellespende (in Deutschland verboten)
  • Die Samenspende
  • Die Embryonenspende (aufgrund der unklaren Gesetzeslage in Deutschland nicht praktiziert)
  • Die Leihmutterschaft (in Deutschland verboten)
  • Seelische Einflüsse auf Paare, die sich für eine Kinderwunschbehandlung im Ausland entscheiden

Ein Klick lohnt sich also auf jeden Fall:

http://www.familienplanung.de/kinderwunsch/behandlung-im-ausland/

Und für alle, die sich auf dieser seriösen Webseite allgemein einen Überblick zum Thema “Unerfüllter Kinderwunsch” verschaffen möchten, werden hier fündig:

http://www.familienplanung.de/Kinderwunsch/